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Mandalay

Mandalay

Mandalay ist die zweitgrößte Stadt in Myanmar (Birma) und zudem eine ehemalige königliche Hauptstadt. Die größte Attraktion ist der, im Zentrum gelegene Königspalast.

Historisch gesehen ist die Stadt noch sehr jung. Mandalay wurde 1857 auf eine alten buddhistische Prophezeiung hin, am Ufer des Irawadi-Flusses errichtet Die von Erbauer König Mindon errichtete Stadt, war zu Anfangszeiten nur ein kleines Dorf, dass sich um den Königspalast angesiedelte. Als in Jahr 1885 die britischen Truppen in die Stadt einmarschierten, plünderten Sie die Schätze des Königs und zwangen diesen ins Exil. Auch in den Jahren um 1945 wurden die Bauwerke des Palastes in Mitleidenschaft gezogen. Nur wenige Bauten überlebten die Kämpfe zwischen japanischen und britischen Truppen des zweiten Weltkrieges. Ende des 20. Jahrhunderts wurden die historischen Stätten von der Militärregierung Myanmars wieder aufgebaut und restauriert. Der königliche Bezirk ist umgeben von einem Wassergraben, der in früheren Zeiten der Verteidigung gedient hat.

Außerdem nennt die Stadt einen internationalen Flughafen ihr Eigen und weist heute viele ausgezeichnete Handwerksbetriebe auf. Diese sind allerding eher in den Randbezirken zwischen den Reisfeldern beherbergt und genau deswegen auch immer einen Ausflug wert.

Mandalay Sehenswürdigkeiten

Mandalay- Hill

Der Königspalast wird von dem Mandalay-Hügel überragt. Den Gipfel erreicht man zu Fuß über überdachte Treppen, oder über eine Straße mit dem Auto. Nimmt man eine der drei Treppen, lässt sich gut bei einigen der kleinen Plattformen auf dem Weg eine Rast einlegen. Vor allem in den Morgenstunden und der Abenddämmerung hat man einen magischen Ausblick über das Land.

Das am Fuße des Hügels errichtete Kloster soll drei Knochen Buddhas in seinem Fundament verbaut haben, die bei Ausgrabungen eines Tempels aus dem 11. Jahrhundert gefunden worden waren. Der 236 m hohe Hügel kann außerdem, von fast allen Orten der Stadt aus, gesehen werden.

Shwenandaw Kloster

Neben dem Palastkomplex liegt das Shwenandaw Kloster. Eigentlich beheimatet an einem anderen Ort, wurde das gesamte Gebäude 1857 durch König Mindons in die Mitte seines Palastes in Mandalay versetzt. Zwei Jahre nach dem Tod des Königs wurde das Kloster durch dessen Sohn abermals versetzt – dieses mal vor die Palastmauern. Bis heute ist es das einzig erhaltene Gebäude des allerersten Palastes. Seit 1996 ist es als Museum auch für Besucher zugänglich. Bis heute gibt es einige Bereichel, die von Frauen allerdings nicht betreten werden dürfen.

Kuthodaw Pagode

Nahe dem Königspalast gibt es weitere Stupas und Pagoden zu sehen. Die Kuthodaw- Pagode ist eine von ihnen. Die Anlage besteht aus 729 pavillionartigen Tempeln, deren marmorne Böden das Leben und die Lehren Buddhas darstellen.

Mingun Pagode

Nur eine kurze Bootsfahrt von Mandalay entfernt steht die Mingun Pagode- oder besser gesagt, das was von ihr übrig ist. Die, im Größenwahn des Königs Bodawpaya errichtete Pagode sollte einmal die Größte der Welt werden. Nach dem Tod des Königs und einem schweren Erdbeben ist daraus heute eher ein sehr großer eckiger Steinhaufen geworden. Er erreichte nur ein Drittel seiner geplanten Bauhöhe von 150 Metern. Als Zweck war die Beherbergung eines Zahnes von Buddha vorgesehen, heute ist es aber trotzdem noch eine imposante Erscheinung. Die 4 Meter hohe Glocke, extra für dieses Bauwerk gebaut, wurde kann bis heute im Dorf Mingun besichtigt werden. Natürlich darf man diese auch anfassen und drunter klettern. Ein Erlebnis für die ganze Familie!

Sagaing

Sagaing liegt ca. 20 Kilometer entfernt von Mandalay Stadt. Die Hauptstadt der gleichnamigen Region ist mit Mandalay über eine lange Brücke verbunden, die sich über den Fluss spannt. In dem bergigen Gebiet befinden sich geschätzt 600 Mönchs- und Nonnenkloster sowie viele Stupas. Auch sind bis zu 100 Meditationszentren hier zu finden. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist die U Min Thonze Pagode, bei der 45 überlebensgroße Buddhafiguren bogenförmig in Reih und Glied aufgestellt sind. Vor allem die Vielzahl an, mit Gold überzogenen Figuren beeindruckt. Auch hat man von der höher gelegenen Pagode einen sehr schönen Ausblick über den Irrawaddy- Fluss und die grüne Berglandschaft.

Verkehrsanbindung

Mandalay liegt grob gesehen, in der Mitte des Landes und ist über alle gängigen Verkehrswege gut zu erreichen. Durch den eigenen Flughafen gibt es viele Verbindungen in die Hauptstadt Naypyidaw und auch nach Yangon.

Mandalay nach Bagan

Das berühmte Tempelfeld von Bagan ist ebenfalls gut über den Luftweg zu erreichen. Mit dem Nachtzug dauert die Fahrt zwar deutlich länger, Sie können aber später von einem weiteren Abenteuer erzählen. Dieses ist Ihnen auch bei einer Reise mit einem Boot sicher. Das Schiff fährt gemächlich auf dem Irrawaddy- Fluss dahin, bis es schließlich zu der, direkt am Fluss gelegenen Anlage kommt.

Klima

Die Nummer Zwei der größten Städte Myanmars lässt sich besonders gut in den Wintermonaten von November bis März erkunden, da dann die Temperaturen gemäßigt sind (26-30 Grad) und Regen nur sehr selten fällt.

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