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Hanoi

Hanoi

Die Hauptstadt Vietnams ist seit Jahrhunderten das Zentrum für Kultur und Politik im Land. Doch ist Hanoi nicht die größte Stadt des Landes, mit 6,45 Millionen Einwohnern, nach Ho-Chi-Minh-Stadt aber die zweitgrößte.

Das Jahr 1010 n.Chr. wurde als Gründungsjahr der Stadt bestätigt, welche damals noch als Zitadelle “Thang Long” bekannt war. Im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte wurde die Stadt mehrmals umbenannt und von Inversionen heimgesucht.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt von französischen Kolonialherren erobert und daraufhin das Verwaltungszentrum für Französisch-Indochina. Aus dieser Zeit stammt auch der Aufbau der Stadt, mit den von Bäumen gesäumten Alleen und den europäischen Kolonialbauten. Für die breiten Straßen mussten zahlreiche kleine Zitadellen, Kaiserpaläste und Bäche weichen und viel der alten Kultur gíng dadurch verloren.

Dämmerung über dem Buisnessdistrikt von Hanoi

Dämmerung über HanoiLuu Quang Minh / Unsplash

Anfang September des Jahres 1945 erlangte die Demokratische Republik Vietnam dann schließlich die Unabhängigkeit und seit 1976 ist Hanoi wieder die Hauptstadt des Landes. Seitdem wächst die Stadt wirtschaftlich enorm und bietet auch für ausländische Investoren einen guten Standort.

Sehenswürdigkeiten

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die Altstadt mit ihren kleinen verwinkelten Gassen und wunderschönen Kolonialbauten. Die chaotische und gleichzeitig gemütliche Atmosphäre wird geprägt von versteckten Cafés und Restaurants, den Händlern am Straßenrand und dem Geruch nach leckerem Essen.

Viel zu viele Roller und Fahrräder auf den viel zu engen Straßen – das hört sich erstmal nicht gerade toll an, doch genau das macht den Charme der Stadt aus. Kleiner Pluspunkt, am Wochenende sind viele Straßen der Altstadt für Autos und Roller gesperrt, so kann man ganz entspannt an den vielen Marktständen entlang spazieren.

Das Französische Viertel im Zentrum der Stadt zeigt eindrucksvoll, welchen Einfluss die französische Kolonialherrschaft in der Stadt hinterließ. Neben der beeindruckenden Oper, stehen hier noch viele weitere prunkvolle Herrenhäuser und in den letzten Jahren haben sich immer mehr teure Luxusmarken hier mit Filialen niedergelassen.

Der perfekte Ort für eine Shoppingtour, falls Sie ein bisschen Geld übrig haben. Alles in allem ist dieses Viertel weit weniger chaotisch und viel sauberer, als es sonst für Vietnam üblich ist.

Blick auf das Ho Chi Minh Mausoleum

Ho Chi Minh Mausoleum in Hanoi – falco / Pixabay

Viele Besucher besichtigen auch das Ho-Chi-Minh-Mausoleum, welches die letzte Ruhestätte des berühmten Staatsoberhauptes ist. Für zwei volle Monate (September bis November) werden die Überreste Ho Chi Minhs allerdings nach Russland gebracht, wo man sich der Konservierung widmet. Innerhalb des Mausoleums müssen sich die Besucher an einige strenge Vorschriften halten, welche zum Beispiel ein Sprechverbot beeinhalten. Doch auch von außen strahlt das marmorne Bauwerk eine beindruckende Atmosphäre aus.

Sollten Sie auch noch nachts den Drang verspüren die Stadt zu erleben, ist Bia Corner genau das Richtige für Sie. Die unzähligen Bars locken locken mit ihren blinkenden Schildern und lauter Musik jede Menge Nachtschwärmer an. Hier treffen sich sowohl Einheimische als auch Touristen um sich auszutauschen.

Wie alle anderen asiatischen Städten auch, bietet Hanoi eine Fülle an Märkten an. Sie reichen von dem Nachtmarkt Hanois (Hanoi Nightmarket) bis zum Hang Luoc Tet Flower Market. Letzterer findet nur ein Mal im Jahr statt und bietet mit tausenden Blumen und Gestecken ein ganz besonderes – und zugegebenermaßen auch kitschiges Bild. Doch egal in welchem Markt man sich gerade befindet, bei diesen billigen Preisen und der unglaublichen Bandbreite an Gegenständen werden Sie sicher ein bisschen Zeit beim Shopping verbringen.

Wetter

Kleine belebte Straße in Hanoi

Straße in Hanoi – 9636137 / Pixabay

Die Wintermonate sind in Hanoi eher kühler, dafür aber trocken. Für einen Städtetrip eignen sich die Monate November bis April daher bestens. Bevorzugen Sie lieber wärmere Temperaturen und nehmen dafür aber auch häufigen Regen in Anspruch? Dann sind die Sommermonate für Sie die beste Reisezeit. Hier sind die Monate Juli bis September allerdings besonders feucht und regnerisch. Die Tiefsttemperaturen liegen im Winter bei ca. 17 Grad, die Höchsttemperaturen im Sommer bei rund 35 Grad.

Unterkunft

In Hanoi gibt es eine große Auswahl an Unterkünften. Von billigen Hostels, bis zu teuren Luxushotels ist für jeden etwas dabei. Achten Sie bei der Auswahl auf die Bewertungen von Tripadvisor und deren Aktualität.

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