| Unsere Erfahrung vom Mekong Delta
Unsere Erfahrung vom Mekong Delta

Unsere Erfahrung vom Mekong Delta

Viеtnаm ist unglaublich und immer noch authentisch- es wurde nicht “herausgeputzt” für Touristen. Nirgendwo ist das offensichtlicher als im Mekong Delta, mit seinen schwimmenden Märkten, wo die Einheimischen leben, arbeiten und ihren Lebensunterhalt verdienen mit den Nebenarmen des Flusses. Man bekommt schnell ein Gefühl davon wie das Land wirklich funktioniert und es dort zugeht. Hier ist jeder eine Art von Unternehmer!

Als ”Lebensmittelkorb” Vietnam´s deckt das Mekong Delta eine immense Gegend ab, dass sich über 4000 km erstreckt, von Tiber über Kambodscha bis zur Vietnam’s Halbinsel, wo es in das Südchinesische Meer mündet. In dieser Region sind der fruchtbare Boden und die Aussicht auf Flusslandschaften, Obstgärten und andere auf Lebensmittel bezogene Branchen vorherrschend. Von Schlangen-Whiskey bis Kokosnuss Bonbons, reflektiert hier alles die Aromen der Vietnamesischen Kultur.

Die schwimmenden Märkte im Mekong heben die hiesige Lebensweise hervor, wo Menschen leben, einkaufen, verkaufen sowie essen von und auf ihren Schiffen bzw. Häusern auf dem Wasser. Um in diese Region zu kommen, verlangt es einige Bus/Boot/Fähre/zu Fuß Kombinationen, aber der Aufwand lohnt sich. Wir kamen von Saigon zu unserem 3 – Tagsetrip, dass Can Tho und Vinh Long beinhaltete. Die Reise nach unten war eine lange, quietschende Busfahrt, welche Reis- und andere Felder mit verschiedensten Anbau passierte. Wir hielten in Vinh Long für das Mittagessen. Der “ländliche” Markt mit seinen einheimischen Shops, über den liefen, begrüßte unsere Sinne mit allen möglichen Farben und Düften – hier wurden die Waren in Körbe auf der Straße ausgestellt.Eine kurze Fahrt brachte uns zu einem friedlichen Nebenfluss (fern von der turbulenten Menge des Haupt-Flusses), wo jede Kurve eine neue Überraschung und wunderschöne Landschaft brachte, bevor wir das Zuhause eines einheimischen Farmers für das Mittagessen erreichten.

Am Nachmittag erreichten wir das lebendige Can Tho, die größte Stadt im Delta und nahmen uns Zeit diese geschäftige und lebhafte Hafenstadt zu entdecken. Wir standen am nächsten Morgen in großer Erwartung auf. Der Tag am Fluss beginnt bei Anbruch des Sonnenaufgangs und die schwimmenden Märkte sind von 5 Uhr früh bis mittags in Betrieb. Wir gingen auf ein kleines Motorboot und machten uns auf den Weg zu unserem ersten “Stopp” – dem Phung Hiep Markt, bekannt als der größter schwimmende Markt, der sich an der Kreuzung von 7 großen Kanälen befindet.

Das Bild von aufgehängter Wäsche, die im Freien trocknen sollte, begrüßte uns. Ein Labyrinth aus hunderten chinesischen “Hausbooten” erstreckte sich auf dem turbulenten Fluss, auf emporragenden Bambus Stangen waren Muster von einheimischer Ware gehisst, die schon von Weitem zu erkennen war. Kokosnüsse, Melonen, Mangos, ein Haufen von Schildkröten, Schlangen, Gemüse, Fisch, Urnen und Vasen wie auch vieles mehr waren angesammelt auf den Schiffen. Es erinnerte an einen Bienenstock, denn Händler kaufen alles auf um die Ware weiter am einheimischen Markt zu verkaufen; kleinere Einzelhändler bahnen sich ihren Weg zwischen den größeren Booten und plötzlich, ein Spektakel mit durch die Luft fliegenden Ananassen oder Salaten zwischen Verkäufer und Käufer. Inmitten dessen, schwimmende Restaurants, Bars, “Tankstellen” und viele andere schwimmende Geschäfte, die sich geschickt zwischen den Booten schlängeln. Die hier lebhafte, fast fieberhafte Geschwindigkeit bot ein unvergleichliches Bild der einheimischen Kultur.

Wir legten an, um eine Fahrradtour am Nachmittag entlang der ruhigen Szenerie nahe Can Tho´s zu machen, radelten durch kleine Dörfer und bildschönen Landschaft. Trotz der Sprachbarriere, trafen wir einige sehr sympathische und freundliche Leute.

Früh am morgen besuchten wir den Cai Rang “floating market” um das Marktspektakel ein zweites Mal zu erleben. Vorrangig ist es ein Markt mit frischen Produkten, daher ist er immer geschäftig und zeigt all die Charakteristika vom lokalen Leben. Nach dem Markt besuchten wir einige kleine heimische Gewerbe, wo Dorfbewohner alles von Kokosnuss-Bonbons bis Reispapier herstellen. Wir beendeten unsere Tour mit einer Wanderung durch die üppigen Obstplantagen und Bienenfarmen. Das Highlight des Nachmittags war der Besuch der Dong Nam Schlangen Farm, wo über 20 verschiedene Arten von giftigen Schlangen beherbergt sind und in Getränken wie Essen für medizinische Zwecke genutzt werden – mehrere in großen Whiskeyflaschen eingelegt.

Das Mekong Delta mit seinem Treiben, seinen genialen Geschäften, bewachsenen Bächen und wunderschönen Landschaft – insbesonderen seinen charakteristischen schwimmenden Märkten – ist eine der faszinierendsten Regionen dieses schönen Landes und ein Sprungbrett um die Vietnamesische Kultur wie auch Leute hautnah kennenzulernen.

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